Zuchtgedanken

Eleganz in kleinerer Form bei den Flusen
&
Verstärkung der Knochen bei den IG Longdogs
  Longdogs

 

Der Silken Windsprite begeistert uns mit seinem anmutigen Wesen, seinem seidigen Fell und seinem liebenswerten Charakter. Doch in den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass Vertreter dieser Rasse zunehmend größer werden, teils viel Unterwolle besitzen, und auch ein Typverlust zu beobachten ist. 

Unser Ziel ist es, die ursprüngliche, kleinere Variante bei den Flusen zu bewahren, und gleichzeitig bei den Anpaarungen mit Italienischem Windspiel bei deren Nachkommen auf eine Verstärkung der Knochen zu achten, und dass diese eben etwas robuster werden, und ohne Kleinwuchs.

Um dieses Zuchtziel zu erreichen, haben wir uns bewusst für eine gezielte Anpaarung entschieden: Italienisches Windspiel mit Langhaar Whippet bzw. Silken Windsprite.

Diese Kombination ermöglicht es uns, die Größe zu reduzieren, ohne das seidige, pflegeleichte Fell ohne Unterwolle zu verlieren. Natürlich geht hier der Weg aber über Kurzhaar, so dass es auch immer kurzhaarige Nachkommen je nach Anpaarung geben kann und wird.

 

Aktuell haben sich einige Züchter der Silken Windsprites im In- und Ausland dazu entschieden eine der Ursprungsrassen, den Sheltie, wieder einzukreuzen, um somit den Genpool zu erweitern, statt auf die bewährte Einkreuzung von Whippets zu setzen. Dieses Einkreuzen von Shelties statt Whippets wird meist damit begründet, dass eben der Genpool der Silken Windsprites erweitert werden soll, aber der Hintergrund ist wohl eher, dass man keinen kurzhaarigen Nachwuchs haben möchte, und mit Sheltie Einkreuzung fallen eben nur langhaarige Nachkommen. Die Einkreuzung von Whippets wäre hier genetisch der bessere Weg, denn es gibt auch so viele fremde Whippet-Linien, aber den Nachteil der kurzhaarigen Nachkommen möchte man vermeiden zugunsten der besseren Verkäuflichkeit der Sheltie-Mixe. 
Nicht zu vergessen sein sollte, dass der LHW oder Silken Windsprite zur Gruppe der Windhunde gehört, und eine Anpaarung mit Sheltie ergibt Nachkommen, die eben keine Windhunde mehr sind, sondern Lurcher mit 50% Windhund, um es mal simpel auszudrücken. Es wird dann so einige Generationen brauchen, bis der Sheltie wieder herausgemendelt ist, und man sollte sich schon darüber im Klaren sein, was man möchte, soll es ein Windhund sein und bleiben, oder ein gut zu verkaufender Windhund-Mix, der aufgrund des Fells und seiner Niedlichkeit eine Verkaufsgarantie hat.
Die F1 Nachkommen mit Sheltie weisen sehr viel mehr Unterwolle auf, und haben eine insgesamt kompaktere Statur mit kürzeren Beinen und längeren Rücken. Erst in der F2, in Rückverpaarung mit Silken Windsprite werden sie wieder deutlicher windhundartig.

Unser Zuchtziel ist es jedoch die elegante, harmonische Linie zu erhalten und dabei auf ein feines, seidiges Fell ohne Unterwolle zu achten, und eine Größenreduktion mit feinerem Erscheinungsbild. Und genau dieses Zuchtziel verfolgen wir mit der bewussten Einkreuzung von Italienischen Windspielen des amerikanischen Typs. Die F1 Nachkommen sind dann immer kurzhaarig, tragen aber das Langhaar Gen. Natürlich veerbt sich auch das Wesen der Windspiele mal mehr mal weniger mit, und so können die Nachkommen viel sensibler sein, dafür aber auch deutlich anhänglicher und verschmuster als der LHW/Silken Windsprite.

 

Besonderen Wert legen wir auf die Gesundheit unserer Hunde. Alle Elterntiere werden sorgfältig ausgewählt, tierärztlich untersucht und genetisch nicht nur auf rassetypische Erkrankungen getestet. Nur gesunde Hunde kommen in die Zucht.

 

Mit viel Liebe, Sorgfalt und einem hohen Anspruch an die Gesundheit unserer Hunde möchten wir eine Linie züchten, die die Eleganz und das wundervolle Wesen des Silken Windsprite in einer kleineren, zarteren Variante bewahrt.

Wir sind gespannt auf die weitere Entwicklung, und freuen uns auf die Zukunft dieser besonderen Hunde, und dass inzwischen schon ein paar weitere Züchter diese Zukunft mit uns teilen und fördern.

Zuletzt aktualisiert am 04.05.2026
 
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Zitate
 
"Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen."

(Ernst R. Hauschka)


"Mit einem kurzen Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede."

(Louis "Satchmo" Armstrong)


"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt."

(Mahatma Gandhi)


"Natürlich kann man ohne Hund leben - es lohnt sich nur nicht."

(Heinz Rühmann)


"Woran sollte man sich von der endlosen Verstellung, Falschheit und Heimtücke der Menschen erholen, wenn die Hunde nicht wären, in deren ehrliches Gesicht man ohne Misstrauen schauen kann?!

(Arthur Schopenhauer)
 
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